Siols Visionairy: Katja von der Burg - Ultratrails, Laufen, Rennrad, Bergsport
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Zwischen Gletscherlicht und Downhill-Spannung
Katja von der Burg kennt diese Momente, in denen aus Sport Konzentrationsarbeit wird. Wenn der Untergrund lose wird, der Downhill schneller, das Licht härter. Wenn Wind aufzieht und die Augen anfangen zu tränen. Genau dort entscheidet sich für sie, ob Ausrüstung funktioniert – oder eben nicht. „Ich habe beim Transalpine Run 2016 gemerkt, wie schlecht und unzulänglich mein Setup vorher war“, sagt sie. Seitdem trägt sie SIOLS.

Und seitdem hat sich vor allem eines verändert: ihre Sicht unter Belastung. Denn Katja gehört nicht zu den Menschen, die einfach irgendeine Sonnenbrille aufsetzen. Ultratrails, Rennrad, Bergsport, Skitouren – ihre Tage finden draußen statt, oft stundenlang, oft unter wechselnden Bedingungen. Dazu kommen empfindliche Augen. „Ich bin in den Bergen fast immer mit Sonnenbrille unterwegs, auch bei Bewölkung“, sagt sie. „Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn man in einem schnellen Downhill nichts mehr sieht, weil die Augen anfangen zu tränen.“ Gerade dort, wo Geschwindigkeit und Präzision zusammenkommen, wurde gutes Sehen für sie zum Sicherheitsfaktor.
Besonders überzeugt haben sie deshalb von Anfang an die Wechselscheiben. „Für wechselnde Lichtverhältnisse fand ich die Wechselscheiben genial“, sagt Katja. Später kamen die Thermoscheiben dazu – vor allem für Wintersportarten wie Langlauf oder Skitouren. „Hier ist es unendlich hilfreich, wenn einfach nichts beschlägt oder vereist.“ Aktuell ist sie vor allem von den neuen FLITE.Rim Shields begeistert. „Im Moment bin ich in die neuen FLITE.Rim Scheiben verliebt“, sagt sie. Der Praxistest kam auf Mallorca. Rennradfahren, starker Wind, hohe Geschwindigkeit. Bedingungen, bei denen viele Brillen irgendwann zum Problem werden. „Wir hatten extrem viel Wind, aber ich bin sehr gut ohne tränende Augen und mit perfekter Sicht durchgekommen.“
Neben Komfort und Sitz ist genau das für sie entscheidend: Sicherheit. „Das ist neben dem sehr guten Tragegefühl auch ein wichtiger Sicherheitsaspekt für mich.“ Für wechselhaftes Wetter nutzt sie bevorzugt die Vario-Scheibe, im Winter bleibt sie bei den Thermoscheiben. „Im Winter schwöre ich auf die Thermoscheiben“, sagt sie.
Wie wichtig zuverlässige Sicht wirklich wird, hat sie bei der Haute Route erlebt – einer mehrtägigen Skihochtour von Chamonix nach Zermatt. Große Höhe, extreme Sonneneinstrahlung auf dem Gletscher, Wind, Kälte und technische Passagen über viele Stunden hinweg. Bedingungen, die keine Unsicherheit erlauben. „Wenn ich mit Eispickel und Steigeisen in einer steilen Flanke stehe, muss ich mich zu hundert Prozent auf meine Ausrüstung verlassen können“, sagt Katja.
Genau dort machte ihre SIOLS den Unterschied. Zwar hatte sie die Skibrille im Rucksack dabei, gebraucht hat sie sie allerdings kaum. „Meine Aero Thermoscheibe habe ich praktisch die ganze Woche kein einziges Mal abgesetzt, weil es einfach gepasst hat.“ Und manchmal offenbar sogar zu gut. „Ganz eventuell habe ich auch schon mal meine Sportbrille gesucht, weil ich vergessen habe, dass ich sie schon auf der Nase habe.“ Es ist ein Satz, der viel über gute Ausrüstung erzählt. Denn am Ende geht es für Katja nicht darum, ständig an die Brille denken zu müssen. Sondern genau darum, es nicht zu tun.
